Deprecated: Methods with the same name as their class will not be constructors in a future version of PHP; BrowserRequest has a deprecated constructor in /home/.sites/21/site1551/web/.cm4all/include/BrowserRequest.php on line 3 Deprecated: Methods with the same name as their class will not be constructors in a future version of PHP; BengProxyHandler has a deprecated constructor in /home/.sites/21/site1551/web/.cm4all/include/BengProxy.php on line 13 Katzentant - Adventkalender
 

 

 

 

Der Katzen-in-Not-Adventkalender


Weihnachten steht vor der Tür – für die Menschen eine besinnliche und schöne Zeit. Kinder legen ihren Brief mit ihren Weihnachtswünschen auf´s Fensterbrett oder schicken ihn ans Postamt Christkindel. Menschenkinder bekommen Adventkalender, um ihnen die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest zu verkürzen und die Vorfreude steigern.
Uns – 24 ehemalige Pflegekätzchen - gefällt die Idee mit dem Adventkalender sehr. Jeden Tag in der Adventzeit stellt sich einer von uns mit seiner persönlichen Geschichte vor.
Wir - 24 ehemalige Streunerchen - wollen aber auch für unsere vielen Kollegen, die kein kuscheliges Zuhause haben und nicht regelmäßig ihr Futter bekommen, Gutes tun. Und so verstecken wir hinter jedem Türchen auch einen Wunsch, nicht für uns, sondern für unsere Artgenossen. Damit auch ihnen geholfen werden kann.
Wir – 24 Glückskatzen – wünschen uns für alle Artgenossen, die im Freien hungern und frieren, ausreichend Futter und umsorgende Besitzer.
Wir – 24 – wünschen Euch viel Spaß beim Lesen unserer Geschichten und eine ruhige und besinnliche Adventzeit!

Sie möchten den Wunsch eines unserer Schützlinge erfüllen – dann bedanken wir uns in Vorhinein schon recht herzlich.

Sie brauchen noch unsere  Adresse - bitte schicken Sie Ihre Geschenke, lassen  sie  zustellen oder bringen sie vorbei:

Katzentant´e.V  Hilfe für Streuner und Katzen in Not

2103 Langenzersdorf                                                                           Im Kühhagel 1

    

PS Bitte bestellen Sie über unsere Partnerlinks von Amazon, medpets und Zooplus. Dann helfen Sie doppelt, da wir für jeden über unsere Homepage getätigten Einkauf eine kleine Prämie bekommen. Und jeder Cent hilft! 

24. Türchen - JULIUS

Katzen haben ja bekanntlich 7 Leben  - im englischen Sprachraum sogar 9. Ich, der kleine Bello, hab schon einige davon verbraucht – aber auch noch einige übrig. Ich erzähl Euch mal, wie mein Leben bisher verlaufen ist und wie viel Glück im Unglück ich schon hatte:

Die ersten Wochen unseres Lebens – ich hatte noch drei Schwestern – ging es mir gut. Unsere Mama sorgte gut für uns vier, sie fütterte uns und putze uns und  wir hatten es immer warm.  Als wir so 6 Wochen alt waren, begannen wir unsere Umgebung zu erkunden. Ich war der einzige Bub und war natürlich der frechste und abenteuerlustigste.  Meine Menschen fanden das nicht so cool und als ich wieder allzu frech war, bekam ich einen Schlag. Es tat furchtbar weh und ich konnte danach meine Hinterbeinchen nicht mehr bewegen.  Also  krabbelte ich nur mehr mit den Vorderbeinchen herum. Schnell entwickelte ich eine Technik um genauso schnell wie meine Schwestern zu sein.

Am letzten Sonntag im August wurde es plötzlich schwarz um uns. Wir saßen in einem Plastik Eimer – über uns eine schwere Decke, die wir nicht weg drücken konnten. Es war furchtbar stickig und heiß. Und dann auf einmal noch eine Hundeschnauze! Zu unserem Glück waren die Hundebesitzer ganz liebe Tierfreunde und brachten uns in die Tierklinik.

Die Frau Doktor telefonierte dann mit den Katzentanten und sagte ihnen, dass ich gelähmt sei und ob sie mich trotzdem mit meinen Schwestern aufnehmen würden. Und sie taten es!

Meine Schwestern durften gleich auf die Pflegestelle, aber ich musste noch so komische Dinge wie Röntgen und Blutbild usw.  über mich ergehen lassen. In der Klinik erhielt ich auch den Namen Bello – weil ich angeblich einen starken Namen brauchte. Nach ein paar Tagen dürfte ich dann auch nach Hause. Aber was war das? Jetzt saß ich wieder im Käfig! Nur weil die Frau Doktor gesagt hat ich brauch 4 Wochen Käfig-Ruhe? Also die vier Wochen hab ich auch abgesessen und dann durfte ich langsam gehen lernen. Meine Pflegemama quälte mich mit Turnübungen, ich durfte nicht springen und laufen, wie ich wollte.  Weil ihr Bello nicht so gut gefiel taufte sie mich Bello Rosso und nannte mich Rossi, weil ich auf 2 Beinchen genauso schnell war, wie  Valentin, der Doktor“ auf zwei  Rädern.

Und dann wurde ich krank – wirklich ganz schwer krank. Ich konnte nichts mehr essen, wollte nicht mehr aufstehen, mir war nur schlecht und Durchfall hatte ich auch. Und wieder kam ich in die Tierklink. Alle dort kannten mich und waren wirklich lieb zu mir, aber ich wollte nicht wirklich dort bleiben. Dann kam meine Pflegemama und holte mich wieder nach Hause. Ich hatte keinen Hunger und wollte nicht fressen; aber die Pflegemama gab keine Ruhe und alle 30 Minuten versuchte sie mir was in Mäulchen zu stopfen. Sie hat gewonnen und ich hab danach gefressen, wie ein Scheunendrescher.

Und weil eine Katze auch 7-mal Glück hat – im englischen Sprachraum sogar 9-mal – hab ich,  der kleine Hatschi,   ein Zuhause gefunden. Ich hab jetzt Eltern, die mich lieben, so wie ich bin, einen Bruder, der mit mir spielt und mit dem ich kuscheln kann.  Ich heiße jetzt Julius und, liebe Leute glaubt mir das – mir macht das Leben Spaß!  Auch wenn ich wackelig auf meinen Beinchen unterwegs bin und immer wieder umfalle, ich lebe! Und ich danke allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich leben darf!

        Falls es so etwas, wie das Christkind wirklich gibt, dann wünsch ich mir von ihm, dass Katzen, wie ich, die eine Behinderung haben, leben dürfen und dass es Menschen gibt, die weder Geld noch Mühen scheuen, uns Behindi-Kitten zu helfen.  Und falls dir, liebes Christkind, noch ein wenig Geld nach den  vielen Einkäufen übrig geblieben ist, schick es bitte den Katzentanten.  Siei werden immer wieder kleinen  Hatschis helfen auf die Beine zu kommen.


23. Türchen - Kleks und Kikki - nicht alle Geschichten haben ein Happy End 

Geboren wurden wir in einem Strohnesterl und  die ersten Tage unseres Lebens von unserer Mama umsorgt und behütet. Doch am dritten oder vierten Tag war auf einmal alles anders: unsere Mama kam nicht mehr. Wir waren hungrig,   uns war kalt, wir weinten und riefen unsere Mama – ganz laut. Aber sie hörte uns  nicht mehr.

Damit schien unser Schicksal besiegelt. Doch wir hatten Glück und wurden in unserm Nesterl gefunden und zu den Katzentanten gebracht. Dort wurden alle Anstrengungen unternommen, uns am Leben zu erhalten. Am Anfang wollten wir das angebotene Futter weder in der Spritze noch im Flascherl. Es schmeckte nicht, wie die Milch von Mama. Alle zwei bis drei Stunden quälte uns die Pflegemama mit dem Zeugs. Irgendwann waren wir dann doch so hungrig, dass wir anfingen die  Aufzuchtmilch  schlecken.

Langsam begannen wir uns an die Flüssigkeit  im Flascherl zu gewöhnen – es schmeckte nicht wirklich, aber wir wurden satt. Langsam ging es uns auch besser. Langsam regte sich in uns der Wille zu leben.

Wir wurden alle paar Stunden gefüttert, wir lagen auf unserer Wärmematte und unsere Pflegemama hatte uns genau so lieb, wie unsere echte Mama. Sie kümmerte sich rührend um uns und war ganz stolz, dass wir so brav zunahmen. Ich war ihr kleiner,  aufgeweckter Zwerg und meine Schwester, das ruhige, anschmiegsame Mädchen.

Vier Wochen lebte ich bei meiner Menschen Mama. Ich bin ihr dankbar für die Zeit und die aufopfernde Pflege. Aber ich wollte zu meiner richtigen Mama. Bei ihr bin ich auch angekommen, liebe Pflegemama. Es tu mir leid,  dass du meinetwegen so viele Tränen vergossen hast, aber bitte versteh, ich bin jetzt Zuhause. Meine Schwester, Kikki, ist vier Tage später auch zu uns gekommen.  

Liebe Pflegemama, du hast dich aufopfernd um uns gekümmert. Danke für deine Zeit und deine Mühen. Sei nicht traurig – wir sind jetzt wieder vereint.    

Wir wissen, dass die Katzentanten immer wieder so kleine Zwergis, wie wir es waren,  aufnehmen und um sie kämpfen werden. Liebe Leute, bitte unterstützt die Mädels in ihrem Tun. Andere Kitten werden stärker sein,  als wir es waren,  und werden so lange  bei den Pflegemamas bleiben, bis sie ein  schönes Zuhause gefunden haben.  


22. Türchen - Z wie ...

Z - wie Zoey, Ziva und Zazou  und auch  Z – wie Zusammenarbeit

Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass wenn, tierliebe Menschen zusammenhalten, viel erreicht werden kann.

Am Grundstück einer alten Dame, die bereits vom Hilfswerk betreut werden musste, vegetierten die drei kleinen Z-Kitten in den ersten Wochen ihres Lebens vor sich hin.

Eines Tages stolperte die nette Pflegehilfe, fast über so ein kleines Bündel, welches kraftlos und halbtot auf den Stiegen zur Eingangstür lag. Sofort war klar, dass das kleine schwarze Kitten draußen keine Überlebenschance hat. Schnell war ein Transport zum Tierarzt organisiert, informierte Tierfreunde fanden weiteres krankes Babykätzchen. Innerhalb eines Tages und mithilfe von 4 engagierten Tierschützern, war es möglich, die Tierchen tierärztlich versorgen zu lassen, einen Transport auf unserer Pflegestelle zu organisieren und ein Hilfsprojekt für die weiteren Katzen am Grundstück auf die Beine zu stellen.

Zoey und Ziva waren ein jammervoller Anblick, 300g leicht, wogen sie nur die Hälfte ihres Körpergewichts. Das Fell ging ihnen Büschelweise aus, sie behielten keinerlei Milch oder Nahrung aufgrund des massiven Durchfalls. Die kleine Ziva war die schwächere der beiden, Fliegen hatten bereits ihre Brut auf ihr abgelegt und deren Nachwuchs tummelte sich schon auf ihrer Haut. Der erste Tag auf der Pflegestelle bestand deshalb aus: Kitten waschen, Maden zupfen, Flascherl geben und Thermophor wechseln, im 30MInuten Takt. Langsam erwachten ihre Lebensgeister, doch egal was sie zu sich nahmen, binnen Sekunden kam sämtliche lebenswichtige Nahrung wieder hinten raus.

Nach einigen Tagen kam noch Zazou aus der gleichen Katzenfamilie dazu, der jedoch etwas älter und kräftiger war. Nach einer Woche voller bangen und kämpfen ging es zum Glück bergauf. Zwar benötigten die Kitten weiterhin intensive Betreuung und einige Medikamente gegen den Durchfall, aber sie nahmen zu, waren lebhaft und verspielt.

      

Und so haben sich Zoey, Ziva und Zazou binnen 2 Monaten von kranken spindeldürren Hascherln zu aufgeweckten und frechen Katzenkindern entwickelt- die mittlerweile alle ein glückliches Zuhaue gefunden haben. 


 21. Türchen - MUFFIN

Liebe Katzenfreunde, liebes Christkind.

Ich bin der kleine Muffin. Geboren bin ich vor 10 Wochen in einem Stall, meine Mama ist selber noch nicht alt und war wohl ein wenig überfordert mit uns Kids. So nahm sich sie erfahrene Streunermama Morgana meiner an. Sie meinte wohl, da sie nun selbst kastriert ist und keine eigenen Kinder mehr kriegen kann, stiehlt sie einfach anderen ihre Babies. Naja ich kann’s schon verstehen, warum sie sich für mich entschieden hat, ich bin ja auch ein besonders entzückendes Kerlchen. Ich muss aber auch sagen, ich bin gerne mit Oma Morgana mitgegangen, immerhin traute sie sich näher an die Menschen heran und wusste auch wo es gutes Futter für uns gab und wo das Heu besonders kuschelig und weich war. Meine eigene Mama ist ja so schüchtern und so sehr sie sich auch immer abplagte, irgendwie wurden wir von den mickrigen 3 Mäuschen die sie fing, nie richtig satt.

So waren wir einige Tage gemeinsam unterwegs, bis Oma Morgana unvorsichtig war und die Zweibeiner uns entdeckten. In meiner Panik bin ich gleich zwischen die ausgestellten Christbäume geklettert und Oma Morgana suchte das Weite. So hing ich nun in den Ästen zitterte vor Angst, bis mich eine Hand packte und in einen Transporter setzte.

Ich kam dann auf eine sogenannte Pflegestelle zu 4 anderen Waisenkindern, die fand ich allerdings irgendwie komisch und konnte mich nicht so recht mit ihnen anfreunden.

Und dann kam sie - MAAAAAMMMMAAA! Nein nicht meine leibliche Mama, die versteckt sich leider immer noch im Reitstall mit meinen Geschwistern. Wenn ich könnte würde ich ihr sagen, dass sie sich auch einpacken lassen soll, denn es ist gar nicht so übel auf dieser "Pflegestelle", immer genug Futter, frisches Kisterl, kuscheliges Bettchen und nicht zu vergessen meine neue MAMA!

Quasi Erziehungsberechtigte NR 3 in meinem kurzen Leben wurde also Tigerkätzin Mercedes. Ich sag’s euch, ich bin so verliebt. Geh mit ihr auf Klo, schlafen, fressen, kuscheln, wo sie ist, bin ich auch.

Dann vergess ich auch, dass meine leibliche Mama mich immer vor Zweibeinern gewarnt hat. Mama Mercedes ist da aufgeschlossener, sie  kuschelt mit denen und lässt sich streicheln und kraulen und wenn sie das toll findet, dann muss ich das auch ausprobieren. So hab ich mich dank Mama Nr. 3. prächtig entwickelt und fühl mich total wohl und bin schon sehr mutig, solange sie in meine Nähe ist.

Mein Wunsch für Weihnachten, der hat sich zum Glück schon erfüllt! Ich bin vor kurzem zu einem super lieben Katzenkumpel gezogen, der erklärt mir jetzt die Welt. Obwohl er nur ein Monat älter ist als ich, kennt er sich schon voll aus. Putzt mich wenn ich brav bin und spielt mit mir, was Mama Mercedes ja nicht so mochte.

Ich wünsche mir vom Christkind, dass alle Katzen so ein Glück haben wie ich. Ach ja, essen ist mir auch ganz wichtig, und  das wünsch ich mir für meine Mama und meine Geschwister die immer noch im Reitstall hausen. Und liebes Christkind, vielleicht kannst du meiner Familie ja flüstern, dass es mir gut geht und sie sich um mich nicht sorgen sollen - und dass sie sich ruhig auch einfangen lassen können und sich nicht fürchten müssen, ist nämlich echt nett ein Zuhause zu haben!

         

Mit Schnurr und Maunz, euer Muffin!

 


20. Türchen - OSKAR

Hallo, liebe Menschen

ich, Oskar  - auch genannt der einäugige Bandit -  habe die Ehre mich im Adventkalender vorzustellen.  Wir waren 5 Kinder einer Streunerkatze  und es ging uns nicht schlecht. Unsere wunderschöne schwarze Mama sorgte ganz toll für uns. Als wir alt genug waren,  zeigte sie uns einen Futterplatz bei sehr alten Menschen. Die waren lieb und stellten uns in der Früh und am Abend frisches Futter raus.

Wir fünf wurden größer, abenteuerlustiger und begannen die Umgebung zu erkunden. Unsere Mama wollte uns immer zusammen halten; aber wie Teenies so sind, hörten wir nicht. Wir tobten den ganzen Tag in der Gegend rum und sekkierten auch die anderen Katzenkollegen, die sich ums Futter anstellten. Die fanden das nicht immer lustig und als ich freches Kerlchen eines Tages meinte, ich könne mich beim Fressen vordrängen- passierte es.

Ein Hieb mit der Pranke ins Gesicht und mein Auge begann zu schmerzen, die Sicht wurde immer nebeliger  und ich bekam fürchterliches Kopfweh. Das zeigte ich aber so schnell niemandem, denn ein  Kater kennt keinen Schmerz.

Es ist ja nicht so, dass es den alten Menschen nicht aufgefallen wäre, mein Glubschauge war ja kaum zu übersehen. Doch medizinische Versorgung, für Katzen die  nicht ihre eigenen waren, das ging ihnen dann doch zu weit. Getreu der allgemeinen Ansicht "Solang er noch frisst, kann´s nicht so schlimm sein“, wurde mein Zustand über Wochen ignoriert und beschönigt.

Wir hatten das Glück, dass meine Geschwister und ich im Rahmen eines Kastrationsprojektes von den Katzentanten mitgenommen wurden. In letzter Sekunde, wie sie mir erzählten, denn ohne sofortige medizinische Versorgung hätte ich wohl nicht mehr lange überlebt.

Im Zuge der Kastration wurde auch das kaputte Auge entfernt, gesehen hab ich damit eh schon lange nichts mehr. Trotz der schweren Operation war ich bereits kurz nach dem Eingriff fitter denn je. Schnurren, spielen, schmusen, fressen...und das alles endlich ohne diesem Druck und den Kopfschmerzen. Das Glück war dann perfekt, als ich mit meinem Bruder, Oliver,  zu einer ganz lieben Katzenmama ziehen durfte.

        

Liebe Menschen, bitte, spendet den Katzentanten ein bisschen was, dass sie auch in Zukunft Operationen, wie die meine bezahlen können.  



19. Türchen - Mutter THERESA

Einem älteren Ehepaar im Waldviertel lief eine Katzenfamilie zu -  eine ganz liebe, nicht mehr ganz junge Mama mit 4 Kitten. Die hübsche grau getigerte Kätzin kam mit 4 Kitten auf eine unserer Pflegestellen. Dort stellte sich heraus, dass die Kitten unmöglich alle ihre eigenen sei konnten. Das grau weiße Mädel dürfte als einzige ihre Tochter gewesen sein. . Der große Tiger war  schon älter und im Zahnwechsel. Die Kleinen, 2 Mädels, hat sie wohl auch irgendwo aufgelesen und angenommen. Mutter THERESA nahm sich wohl verwaister Kitten an und gründete eine Patchwork-Familie.

Die Kitten durften bald auf  Fixplätze übersiedeln. Theresa wurde kastriert und blühte auf der  auf der Pflegestelle auf – endlich  ein unbeschwertes Leben ohne Kindergarten im Anhang.  Theresa zeigte sich extrem kuschelig und anschmiegsam, aber auch sehr verspielt und neugierig. Geschätzt wurde Mutter Theresa auf  ca. 3-6 Jahre.

Was jetzt noch fehlte war ein eigens Heim für die hübsche Prinzessin. Und sie fand es – das kleine Paradies, wo sie nun geliebt und verwöhnt wird und wo sie alle Liebe, die sie den kleinen Waisen Kinder geschenkt hat, zurück bekommt.

   

Manchmal liegt Theresa auf der kuscheligen Decke auf der Couch und denkt an das harte Leben im Freien zurück. Sie ist dankbar, dass sie und die Kleinen noch vor dem Winter ins Warme geholt wurden und wünscht noch vielen anderen Familien, dass sie auch sie dieses Glück haben. Für die Pflegemamas wünscht sie sich weiterhin so viel Kraft und Ausdauer! Und bitte unterstützt sie mit ein bisschen Futter, für die Katzenkinder, die sie noch aufnehmen werden.  


18. Türchen - unsere DACHBODEN-BABYS

Katzen sind schlau, vor allem Streunermamas mit Kitten. Sie wissen genau wie man unentdeckt bleibt und im Verborgenen lebt. Ausgefuchst locken sie uns Menschen auf eine falsche  Fährte, um sie vom "Nest" fernzuhalten.

So auch Mutterkatze Morgana! Über ein Jahr ging die Mutterkatze in keine Falle, Leckerbissen holte sie  geschickt mit der Pfote heraus,  ohne den Selbstauslöser zu betätigen. Sie kam und ging  - wie eine Fata Morgana. Dann war’s wieder so weit, Morgana wurde dicker und dicker, und  auch dieses Mal war die Katzenmutter wild entschlossen, ihr Versteck  nicht zu verraten.  Sie wurde gelegentlich beobachtet, wie sie auf den Dachboden huschte; doch  blieb die Suche nach ihren Kitten erfolglos.

Eines Tages im Morgengrauen, machte ihr eines ihrer Babies  einen Strich durch die Rechnung:  das mutigste  Jungtier ging auf  Entdeckungstour - und stürzte ab.   Der kleine Kater war zum Glück unverletzt und kam als erster auf die Pflegestelle. 

Aber er hat verraten,  wo auf diesem verwinkelten Dachboden die Kinderstube lag.  Morgana hatte ein loses Brett entdeckt, durch welches sie in einen  Hohlraum unter der Dachschräge schlupfen konnte.   Dort brachte sie ihre Kitten zur Welt und die Jungtiere konnten  die ersten Wochen im Dunkeln und geschützt vor äußeren Einflüssen aufwachsen.  

Wissen wo die Katzen sind,  ist ein erster Schritt -  die Katzen einzufangen der weit schwierigere.  In den schmalen Zwischenraum  konnten wir nicht, die Familie musste raus gelockt werden. Auf einem Mauervorsprung wurde eine Falle platziert und die Katzen angefüttert. Morgana hielt sich während der Fangaktionen  ihrer Familie fern.  Hungrig und auf der Suche  nach  ihrer Mama, krabbelten sie,  nach einigen erfolglosen Fangversuchen, dann doch  aus ihrem Versteck. Neben bewährtem Futter nahmen wir in diesem Fall auch die moderne Technik zu Hilfe. Über einen kabellosen Lautsprecher bei der Falle, wurden die scheuen Kitten durch abgespielte Rufe einer Katzenmutter angelockt. Die Stunden des Wartens haben sich gelohnt, ein Kitten nach dem anderen fiel auf unseren Trick herein und kamen auf die Pflegestelle.  

Nachdem die Kitten weg waren, wurde Morgana  unvorsichtig und ging in die Falle. Sie wurde noch am gleichen Tag kastriert und durfte danach wieder in ihr Revier.

Für uns war es eine  langfristige und zeitraubende Aktion, für die Katzen endete die Geschichte mit einem Happy End. Die kleinen Streunerchen gewöhnten sich auf der Pflegestelle sehr schnell an menschliche Nähe und hatten das Glück, jeweils zu zweit ein gutes Plätzchen zu erhaschen.                   Mama Morgana, führt seither ein Leben als  betreute Streunerin, über die auch Katerchen Muffin zu uns kam.  Aber das ist eine andere Geschichte, die wir Euch morgen erzählen werden.

       

Es wird  sicher nicht die letzte Streunerfamilie sein, die in unsere Obhut kommt.  Wenn sich die Morgana Babys etwas wünschen dürften: Kitten Nassfutter, denn irgendwann hört auch das vorsichtigste Katzerl auf seinen knurrenden Magen. 

 


17. Türchen - SMOKEY 

" Guten Tag, ich hab ihre Nummer von meiner Tierärztin bekommen, ich habe ein tierisches Problem. Ich mach gerade ein paar Tage Selbstversorger Urlaub in einer einsamen Hütte und gestern Nacht hat mich ein jämmerliches Katzenbabygeschrei vom Schlaf abehalten. Im nahen Kohlekeller bin ich dann mit Taschenlampe bewaffnet herumgekrabbelt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ich hab ein kleines Katzerl entdeckt, grau schwarz, fürchterlich hungig und zittrig."

Am Telefon wurde dann geklärt, dass wir das kleine Tier aufnehmen, denn die Dame konnte es aufgrund ihrer beruflichen Situation nicht behalten.

Am nächsten Morgen dann der nächste Anruf:

" Guten Morgen, der kleine Kater hat die ganze Nacht bei mir im Bett geschlagen, mein Herzschlag hat ihn beruhigt, er hat gierig gefressen, zum Glück hatte ich noch Hühnerfleisch daheim, sonst hätte ich ihn nicht mal versorgen können. Als ich heute Morgen aufgewacht bin, war mein ganzes Bett schwarz und mein Pyjama, nur der kleine Kater nicht mehr, ich glaub er ist getigert mit weiß!"

Am folgenden Tag zog dann Smokey bei uns ein - Smokey aus dem Kohlekeller. Er war tatsächlich getigert mit viel weiß, was aber erst nach und nach zum Vorschein kam. In den ersten Tagen war alles schwarz, schwarze Ohren, schwarzer Augenausfluss, schwarze Würstl im Katzenklo- alles voller Kohlestaub.

Im laufe der Zeit bekam Smokey, der ein großer Hundfreund ist und sehr selbstbewusst die neue Umgebung erkundete einen Beinamen - Suares, der Beisser. Smokey Suares hatte nänlich keinen Respekt, weder vor erwachsenen Katzen, noch vor Hunden und schon garnicht vor Menschen. In seinen Augen waren alle nur auf dieser Welt, um ihn zu beschäftigen und für ihn da zu sein. Er ließ alle nach seiner Pfeife tanzen und wenn ihm was nicht passte, gabs schonmal einen belehrenden Hieb mit der Tatze ins Gesicht, einen Biss in die Nase oder eine Kralle in das ein oder andere Körperteil. Smokey ließ niemanden in Ruhe, er war wie ein hyperaktives Kind. Das war wohl auch der Grund warum Smokey Suares, so süß er auch aussah, über ein halbes Jahr auf der Pflegestelle blieb. Viele Interessenten fanden ihn süß, bis er dann den Kindern die Haube klaute, seine Liebebisse verteilte sobald man aufhörte ihn zu streicheln oder versuchte, sein Essen gegen ihn zu verteidigen.

Erst als wir begannen ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, nämlich ebenso wenig zimperlich mit ihm umzugehen wie er mit uns, beruhigte sich Smokey Suares und der Beiname fiel wieder weg.

Auf der Pflegestelle war er dann ein liebevoller Onkel für kleine verschreckte Kitten, man hatte das Gefühl er erklärte ihnen die Welt. Und eines Tages durfte er gemeinsam mit seiner Freundin auf einen Fixplatz siedeln, wo er sein Leben nun in vollen Zügen genießt.

         

Auch wenn Smokey in seiner Strum und Drang Zeit das menshcliche Essen  vom Teller immer bevorzugt hatte und dieses gestohlen hat wie ein Rabe. Gegen Hochwertiges Trockenfutter als Snack zwischendurch hatte er nie was einzuwenden, denn wer so viel Schabernack treibt, der ist immer hungig. Für zukünftige schwer erziehbare und hyperaktive Katzenteenies wäre uns also mit Trockenfutter sehr geholfen. Damit auch die Smokeys der Zukunft mit jedem einzelnen Trockenfutterkörnchen durchs Haus toben können, weil sie sonst nicht wissen wohin mit ihrer Energie. 


16. Türchen - SATURDAY NIGHT FEVER 

Es begab sich an einem lauen Samstag Abend, dass eine Katzentant´ samstags am Heimweg war. Die Sonne stand schon tief am Horizont und es dämmerte bereits, wie immer waren ihre Blicke aufmerksam auf die Straße und auch den Straßenrand gerichtet, immer darauf bedacht, rechtzeitig zu reagieren, wenn ein Tier auf die Straße sprang.
Doch da sprang nichts, da lag etwas. Eine Katze! Nicht schonwiederein überfahrenes Tier, mit diesem Gedanken wendete die Katzentant ihr Fahrzeug um nochmal an der vermeintlichen Unglückstelle nach dem Rechten zu sehen.
Die erste Vermutung - KATZE - war richtig. Die zweite, nämlich dass sie ein Auto erwischt hätte, zum Glück falsch. 
Der Anblick der sich da bot wäre richtig idyllisch gewesen im strahlenden Sonnenuntergang - denn im Wiesenstreifen lag eine Mutterkatze, die ihre Jungtiere säugte.

Wäre da nicht diese Freilandstraße gleich daneben, wo die Autos mit 80 bis 100 kmh vorbeizischten. Der Grünstreifen war nur ca. 1m breit und genau dort hatte die Mutterkatze beschlossen, die Milchbar zu eröffnen.
Kurzerhand waren Fallen aufgestellt, die schnellste Fangaktion aller Zeiten war gestartet. Binnen einer Stunde war die hungrige Meute eingepackt und am Weg in ein besseres Leben. Aufgrund dieser Nacht und Nebel Aktion wurde das Projekt Saturday Night Fever genannt und die Katzenfamilie bekam die Namen Chacha (Mama) - Danny, Keneckie und Sandy. Alle konnten auf gute Plätze vermittelt werden.

Wo 1 Katze Junge bekommt, müssen noch mehr obdachlose Tiere rumstreunen - und aus diesem Grund wurden an diesem - für Katzen sehr gefährlichen Standort- ein Kastrationsprojekt gestartet, wo noch weitere 6 Tiere (darunter auch Flora, die sich der Gruppe angeschlossen hatte) gefangen, kastriert und in ein besseres Leben entlassen werden konnten.

Da wir fürs Anfüttern in den Fallen und für die Versorgung an den betreuten Streunerplätzen Unmengen an Futter brauchen, wäre uns mit Trocken- und Nassfutter für unsere Streunerchen sehr geholfen.


15. Türchen - FLORA 

Einen wunderschönen guten Tag, man ruft mich Flora- nicht, dass ich darauf hören würde, aber die Katzentanten haben gemeint, ich bräuchte auch einen Namen, damit alle wissen, wann von mir die Rede ist.
Ihr wollt meine Geschichte hören - tja, so leicht mach ichs euch nicht. Ein kurzer Abschnitt meines Lebens ist den Katzentanten bekannt und dabei möcht ichs auch belassen.

Im Frühsommer dieses Jahres haben´s mich erwischt, mit so einem Fallendingsbumms, wo leckeres Futter drin war. Die Tür ging zu und ich war eingeschlossen - na gut, erst mal in Ruhe abwarten was da so kommt, dachte ich so bei mir, toben bringt ja doch nichts.
Das fiel den Katzentanten auch sofort auf, obwohl ich regelmäßig beim Streunerplatz zum Futter kam und dort weit und breit keine anderen Zweibeiner wohnen, war ich einfach nicht so wild wie die anderen. Beim Tierarzt dann zeigte sich, dass ich auch bereits kastriert war. Chip hatte ich aber keinen und niemand vermisste mich.

Also Fakt ist, soweit kann ichs euch verraten: Ich hatte mal eigene Dosis,- aber das ist schon so lange her, kommt mir vor wie in einem andern Leben. Wie ich zu der Streunergruppe kam, das sag ich euch nicht. Nachdem ich nicht wirklich wild bin, mir Menschen aber mittlerweile doch ein wenig suspekt sind - dieses gestreichelt werden kann ich nicht so wirklich gut leiden- wurde für mich ein supertolles betreutes Zuhause gefunden, wo ich ein und aus gehen kann wie ich will und wenn ich dann doch mal schmusen will, dann freut sich mein neuer Dosi, auch die anderen Miezen dort haben mich freundlich aufgenommen.

So als,  das war´s erstmal von mir, der Geheimniskrämerin  Flora,  ich find´s toll,  wo ich jetzt gelandet bin und nachdem viele Katzen auch viel verdrücken, wünsch ich mir von der Christkatz einen anständigen Sack Trockenfutter, mit vollem Bauch lebt sich´s einfach unbeschwerter, ich kann ein Lied davon singen.


14. Türchen - DONALD 

Servus, Donald mein Name. Wie ich zu den Katzentanten gekommen bin?

Über Spaziergänger die mich auf der Donauinsel gefunden haben. Sie waren mit ihren Hunden spazieren und ich dachte mir, die schauen nett aus, da schließ ich mich an!
Die zwei Damen wussten gar nicht wie ihnen geschieht, mit so einer samtpfötigen Überraschung,  wie mir,  haben sie nicht gerechnet. Autotüre auf und ich war schon drin. Was soll ich denn auch auf der Donauinsel, dort gibt´s keine Dosis, keine Kuschelkörbchen und keinen,  der mich streichelt und lieb hat - und das brauch ich doch so sehr.

Immer noch rätseln alle,  wie ich auf die Donauinsel gekommen bin -  ich weiß es zwar, sag es euch aber nicht. Hungrig auf der Donauisel hab ich die Leute angebettelt und da mir die beiden Damen so sympatisch waren, hab ich beschlossen ich geh mit ihnen mit. Diese brachten mich dann zur Katzentant. Die Katzentanten stellten fest, dass ich zwar kastriert war, aber nicht gechippt. Sie meinten, dass ich jedenfalls mal ein Zuhause gehabt habe, sonst wär ich ja nicht so süß und schmusig. Im Internet haben die Katzentanten alle Foren und Seiten durchforscht, um meine Besitzer zu finden. Flyer und Zettel haben sie überall aufgehängt , bei Tierärzten und Tierheimen haben sie meinen Fund gemeldet. Während dieser Zeit hab ich mich auf der Pflegestelle von meinem Abenteuer erholt und mir den Bauch vollgeschlagen. Niemand hat sich gemeldet, niemand vermisste mich, niemand schien mich zu kennen.

Und dann kam eines Tages eine ganz liebe Dame, die für ihre Katze einen Kameraden gesucht hat. Ich war sofort von dem Zweibeiner und ihrem Jungen, das sie mitbrachte, begeistert. Das Junge spielte mit mir und als Dank kuschelte ich mein Köpfchen ganz fest an seinen Hals.

Da gibt es aber so ein Gesetz, haben mir dann die Katzentanten erklärt. Eine sogenannte Behaltefrist, die besagt, dass gefundene Tiere erst nach einer gewissen Zeit weitergegeben werden dürfen, wenn sich trotz aller Bemühungen kein Besitzer meldet. Als diese Frist verstrichen war, durfte ich zu der netten Dame und ihrem Jungtier siedeln. Dort gehts mir jetzt super und ich hab mich gut mit meiner Gefährtin angefreundet. Wäre ich gechippt gewesen, hätte man meinen Besitzer vielleicht ausfindig machen können. Das Aussetzen ist dadurch aber schwerer möglich, was gut ist, wenn ihr mich fragt. War das der Grund, warum meine Vorbesitzer mich nicht chippen ließen?
Naja,  jetzt hab ich jedenfalls so einen Personalausweis,  damit jeder weiß wer ich bin und wo ich hingehöre! Für mich ein Happy End!

Ich war nicht das einzige Fundtier, das hungrig bei den Katzentanten Obdach fand, und werde auch sicher nicht das letzte sein. Deshalb wünsch ich mir für meine Kumpels hochwertiges Nassfutter - mir haben ja am besten die Stückchen in Sauce geschmeckt- damit die zukünftigen Findlinge sich auch schnell von ihrem Abenteuer erholen können.

 

13. Türchen - BILLY RAY 

Liebe Leute,  ihr wollt meine Geschichte hören? Sie ist ein wahres Weihnachtswunder:      

Vor genau einem Jahr kam ich mit meinen Geschwistern zur Katzentant. Wieso? 

Naja,  ich denk mir, dass sie es nicht okay fanden, dass wir nur im Stall hausten, immer mehr wurden, wir maximal Knochen zum Abnagen hingeworfen bekamen und ich auf drei Beinen durch den Stall hüpfen musste und sie uns ein besseres Leben ermöglichen wollten?  

Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar, ich wüsste nicht ob ich sonst heute noch Leben wär. Denn eines meiner 7 Leben hab ich in den ersten Wochen auf dieser Welt bereits verbraucht- ein Auto erwischte mich und schleuderte mich auf die Gehsteigkante. Das Komische war, dass mir danach gar nichts weh tat. Ich hüpfte ab diesem Zeitpunkt allerdings auf drei  Beinen herum, wäre damit fast genauso schnell wie meine Geschwister gewesen -  wenn dieses leblose Ding nur nicht so im Weg gewesen wär. 

Meine Pflegemami turnte mit mir immer besonders viel herum- ich fand´s lustig wie sie mein taubes Beinchen herumdrehte und bewegte, bandagierte und immer wieder richtig hinstellte, massierte und gymnastisierte. Wozu das gut war- keine Ahnung, sie nannte das Physiotherapie -  ich wollte immer nur spielen und kuscheln.

Warum beschäftigt sie sich mit dem leblosen Ding  und nicht so viel mir dem Rest von mir -  hätte ich da nicht mehr davon gehabt?  

Eines Tages erklärte sie mir, dass durch den Unfall mein Schulterblatt sehr kompliziert gebrochen sei, ich jedoch deshalb keine Schmerzen spürte, weil bei dem Aufprall die Nerven die das Beinchen versorgten, kaputt gingen, weshalb es gelähmt war. Durch diese Gymnastikübungen und Medikamente versuchte sie wieder Gefühl in mein Pfötchen zu bringen, doch leider verging Woche um Woche und nichts geschah.

Nachdem mein Beinchen beim Spielen und Turnen immer im Weg war und mir erklärt wurde, dass es gefährlich wäre, wenn ich mir das Bein verletzte und davon aber nichts mitbekäme, weil es ja taub sei, wurde in der Klinik ein Termin zur Amputation vereinbart.

Schnell war ich der Liebling im Spital, weil ich ja so ein süßes Kerlchen war und immer lieb und dankbar, nach der OP sollte ich mich ruhig verhalten, damit meine Wunde gut heilte- Na klar, jetzt stolperte ich endlich nichtmehr über meine eigenen Füße und dann sollte ich liegen und schlafen und mich ausrasten? Zum Ausrasten war ich viel zu Fit und viel zu Happy dieses Anhängsel los zu sein!  

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Ich turne seitdem auf drei  Füßen durchs Leben, hab nen tollen Fixplatz gefunden gemeinsam mit nem Katzenkumpel von der Pflegestelle und bin echt happy, dass ich "so ein tapferer Kerl" -wie die Pflegemama immer sagte- bin. Hätte ich mein Leben halbwild im Stall verbringen müssen, wäre die Geschichte wohl anders ausgegangen.  

Drum bitte ich Euch den einen oder anderen Euro an die Katzentanten zu spenden: 

AT11 2011 1826 8880 6400. Es werden leider immer wieder kleine, unerfahrene, dumme Katzen – wie ich damals war – über die Straße laufen. Und es wird nicht immer gut für uns ausgehen. 


12. Türchen -  unsere Wackelkätzchen  PIPPI   & LOTTA

Es war eine schwere Geburt für Mia. Ihre Kitten steckten zu lange im Geburtskanal und wurden in der Zeit nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt.   Die Folgen zeigten sich erst im Alter von ca. 2 bis 3 Wochen - Pippi & Lotta waren Ataxie Katzen.  Eine Ataxie-Katze ist eine ganz normale Katze mit einer Störung der Koordination ihrer Bewegungsabläufe. 

Die kleinere Lotta  hielt ihren  Kopf immer schon schief, wackelte und zitterte damit. Als die beiden  anfingen zu kabbeln,  zeigte sich das ganze Ausmaß der Ataxie. Beide konnten sich kaum auf ihren Beinchen halten. Pippi  lernte langsam gehen,  erst  etwas unsicher und steif,  verlor hin und wieder das Gleichgewicht und fiel um.  Bei Lotta war  die Ataxie ausgeprägter, sie krabbelte mehr als sie ging,  musste  beim Fressen gehalten werden,  um nicht in den Futternapf zu fallen. Mit  Physiotherapie, Bewegung und Spielen wurde eine deutliche  Verbesserung der Symptome erreicht und Gleichgewicht und Koordination geschult.  
Besonders wenn die beiden aufgeregt waren, verstärkte  sich das Wackeln und Zittern, dann  machten sie  unkoordinierte Bewegungen, taumelten und fielen um.  Sonst waren   Pippi & Lotta  verspielte, lebenslustige Katzenkinder, die miteinander  tobten, waren  lebhaft und quirlig,  jagten ihren bunten Katzenbällen oder der Spielangel nach. Die süßen Mädels waren so  menschenbezogen,  so  anhänglich  und so unheimlich verschmust.  Sie nahmen  ihre Behinderung nicht als solche wahr. 

An schönen Sommertagen durften sie in ihr Freigehege, wo sie in der Sonne spielerisch lernten.  Auch andere Katzenkinder lernten die beiden kennen und der Umgang mit ihnen brachte wieder eine deutliche Verbesserung ihrer Bewegungsabläufe. Pippi fand einen wunderbaren Jugendfreund, mit dem sie dann auch gemeinsam in ihr neues Heim übersiedelte.  Bei Pippi merkte man kaum mehr was von ihrer Ataxie. 
Bei der kleinen Lotta war die Ataxie ausgeprägter und sie wird immer eine Wackelkatze bleiben, sie wird sich nie so sicher und anmutig bewegen können, wie andere Katzen.  Lotta hatte so ein sonniges Wesen und war ein so fröhliches Kitten, und sie schlich sich in das Herz ihrer neuen Mama. 

Unsere Wackelkätzchen haben nur eine  ganz wichtige Botschaft:   
Ja, Ataxie Katzen haben eine Behinderung, aber trotzdem die Chance auf Leben verdient.  



11. Türchen - unsere Streunerchen

Jeden Tag im Advent hat sich nun ein entzückendes Katzerl mit seiner Geschichte vorgestellt- doch was ist mit all den scheuen Streunern, die draußen ihr Dasein fristen müssen? Für sie geht es Tag für Tag nur ums Überleben, dazu gehören Futter, ein warmes Platzerl zum Schlafen und einfach ein Ort, an dem sie nicht nur geduldet werden, sondern wo auch jemand ein Auge darauf wirft, ob eines Tiere verletzt, krank etc. ist.

Diese No-Name Streunerchen bekommt man in unser Gegend schwer zu Gesicht- anders wie in einigen Urlaubsländern, sitzen sie nicht krank, verhungert und bettelnd auf der Straße. Dafür gibt es einfach zu viele verlassene Scheunen, Stadl, Höfe, Baustellen, die den Tieren Unterschlupf gewähren-  nur weil man sie nicht sieht, heißt es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.

Wenn man nämlich weiß wo man schauen muss, in Hinteröfen, Ställen, verlassenen Grundstücken  und Stadln dann entdeckt man diese scheuen Tiere, die abseits vom Menschen, auf sich allein gestellt, still und heimlich ihr tristes Dasein fristen.

Wenn man nun so ein Streunerrudel entdeckt hat, wie kann man ihnen helfen?

Viele Leute füttern die Tiere dann, weil sie ihnen leid tun. Dieser durchaus löbliche Ansatz ist jedoch ohne darauffolgende Kastration völlig sinnlos. Oft werden diese Tierfreunde von der Nachbarschaft argwöhnisch beäugt, man munkelt sie seien schuld an der "Plage", weil sich natürlich herumspricht unter den Miezen, wo es regelmäßig Futter gibt.

Sie nicht zu füttern und sie einfach "der Natur zu überlassen", ist auch keine Option. Streunende Katzen sind KEINE Wildtiere, sie gehören nicht in unsere Fauna, allesamt stammen sie von unkastrierten Hauskatzen ab

Genau aus diesem Grund  sind Kastrationsprojekte so wichtig. Es ist die einzige Möglichkeit, die Population der wildlebenden, also verwilderten, Hauskatzen einzudämmen.

Viele Streuner können auch nach Kastration nicht mehr in ihr angestammtes Revier zurück, weil sie dort nicht geduldet werden, der Lebensraum zu gefährlich ist (Hauptstraße) oder das Grundstück auf dem sie leben verkauft und verbaut wird- dann steht man vor dem nächsten Problem: wohin mit scheuen erwachsenen kastrierten Katzen, die Menschen misstrauen? Pflegestelle oder  Tierheim? - eine Qual (Einsperren und Menschenkontakt erzwingen, führt nicht selten zu stressbedingten Krankheits-- und Todesfällen)

Wir sind daher immer auf der Suche nach tierlieben Menschen die in ihrem Reitstall, Bauernhof oder einfach Grundstück im Grünen 1-2  Mäusejäger aufnehmen können und ihnen Futter und einen Schlafplatz zur Verfügung stellen. Die kastrierten Tiere werden nicht selten nach einiger Zeit zutraulicher und dankbare Wegbegleiter, solange sie ihre Freiheiten haben und zu nichts gezwungen werden.

Was sich Streunerkatzen wünschen würden, wenn man sie fragt?

          

Mehr Menschen die helfen, anstatt wegzuschauen; sei es durch Futterspenden, Übernahmen von Kastrationskosten oder durch Aufnahme einer heimatlos gewordenen Streunerkatze.

 

10. Türchen - SHAKIRA und ihre Kiddys 

Die hübsche Shakira beglückte ihre Besitzer mit vier reizenden Kitten drei grau getigerte Mädels und ein Tiger-weißer Bub. Shakira kümmerte sich liebevoll um ihren Nachwuchs – und so lange wurde die kleine Familie auch geduldet.  

Mit vier Wochen wurden die Kiddys, Smilla, Sora, Suki und Sven  abenteuerlustiger und hungriger. Für die Menschen war das dann zu viel und die Katzen mussten weg – so schnell als möglich.

Und so kam die Familie zu uns. Die Kleinen begannen bald  selbstständig zu fressen, nuckelten aber immer noch bei ihrer Mama. Sie lernten auch sehr schnell, wo sie ihre großen und kleinen Geschäfte machen sollten. Die kleinen aufgeweckten Kiddy konnten unbeschwert und behütet mit ihrer aufwachsen. Ihr Leben bestand aus spielen, toben, fressen und schlafen.

Schon bald gab es Interessenten für die Kiddys, und mit 12 Wochen zogen sie  jeweils zu zweit  ihr neues Zuhause.   

Mama Shakira war zu dem Zeitpunkt schon recht froh, dass die Kindererziehung abgeschlossen war und freute sich auf ein eigenes schönes Leben. Sie wurde kastriert und  fand einen wundervollen neuen Platz.

     

Mama Shakira meint, dass es immer wieder ungewollten Nachwuchs geben wird und dass dieser in 8 Wochen so einiges verdrückt. Für Familien, die nächstes Jahr Hilfe brauchen, wünscht sie sich Kittenfutter wie z.Bsp. die 200g Dosen von Animonda Carny.  


9. Türchen - FRODO, kleine Frohnatur 

Es war Ende November, es regnete und es war so kalt. Wir- meine Brüder und ich, der kleine Frodo, hatten Hunger. Unsere Mutter, eine Streunerin hatte schon lange keine Milch  mehr für uns. Geschwächt und abgemagert konnten wir uns kaum mehr auf unseren Beinchen halten – vor Menschen davon laufen, wie wir es von Mama gelernt hatten, konnten wir auch nicht mehr. 

In dem Garten in dem wir lebten, gab es einen sehr alten, aber sehr lieben Hund. Auf der Suche nach Wärme kuschelten wir uns in sein Fell und wollten uns wärmen. Plötzlich packte uns eine menschliche Hand – wir konnten uns nicht mehr wehren, nicht fauchen und nicht kratzen.

Wir wurden zum Tierarzt gebracht,  der massiven  Durchfall,  Dehydrierung, Unterernährung  und Unterkühlung  festgesellte.  Dann ging es weiter auf unseren Pflegeplatz. Unsere Pflegemama bemühte sich sehr um uns. Es gab genügend Futter, aber wir waren so schwach, dass wir es nicht fressen konnte. Pflegemama fütterte uns mit Flascherl und Spritze.

Für meine Brüder, die noch kleiner waren als, kam jede Hilfe zu spät. Sie sind in der ersten Nacht im Warmen für immer eingeschlafen.

Ich der kleine Frodo, der große Kämpfer, kam langsam zu Kräften und wurde ein lustiges, aufgewecktes Kerlchen.  Auf der Pflegestelle lernte ich meine Kumpels Riccardo und Klein Schnupfi kennen.  Wir drei verbrachten den ganzen Winter auf der Pflegestelle und wuchsen zu strammen Katern heran.  Im Frühjahr wurden wir kastriert und dann war es soweit: wir sind zu dritt ausgezogen und treiben jetzt allerlei Schabernack in unserem wunderschönen, großen Garten.

Es wird immer wieder Kinder von Streunern geben, die zu wenig zu fressen haben, krank  und auf menschliche Hilfe angewiesen sind. Für diese wünsche ich mir: 

       

gutes Kittenfutter, damit auch sie gesunde,  große Katzen werden.   

 

8. Türchen - Mama MIA 

Ich war Haus und Hof Katze in einem kleinen Reitstall. 2 x pro Jahr brachte ich 1-3 Babies auf die Welt. Nach ein paar Tagen waren sie aber immer ganz plötzlich verschwunden.  verschwunden. Meine Fütterer fanden nichts dabei – hat  man  ja schon immer so gehandhabt.  

Traurig war ich trotzdem jedes Mal, immer präsentierte ich stolz meine Babies, durfte diese sogar in der waren Stube zur Welt bringen und dann sowas. Was haben sich diese Menschen dabei nur gedacht? So lebte ich 4 Jahre meines Lebens, mehr oder weniger versorgt von "meinen Menschen".

Eines Tages wurden die Katzentanten auf meine Situation aufmerksam und vereinbarten, mit meinen Menschen, dass sie meine Babies aufnehmen würden, denn beseitigen ungewollten Nachwuchses sei nicht nur moralisch verwerflich sondern auch strafbar, wenn sie mich kastrieren lassen würden.

Meine Menschen waren nicht begeistert, denn das bedeutete ja, "unnötige" Ausgaben. Doch die  Katzentanten bekamen die Erlaubnis mich zu besuchen Einen Tag nachdem ich zwei wunderhübsche dreifärbige Babys zur Welt gebracht hatte, kamen sie wirklich. .

Sie waren entsetzt, wie klein meine Mädels waren, dass ihre Köpfe so wahnsinnig winzige Köpfe waren und dass ich noch immer so dicken Bauch hatte. Stundenlang diskutierten die Menschen, was jetzt mit und geschehen sollte. Die Katzentanten wollten uns mitnehmen und medizinisch versorgen lassen, meine Menschen wollten uns nicht hergeben. Schließlich konnten sie die Leute überzeugen und wir drei zogen auf eine Pflegestelle.

 Endlich dürfte ich mich länger als ein paar Tage um meine Babys kümmern und ich war die allerbeste Mama für die beiden Glückskatzerl. Aber mein dicker Bauch störte mein Mamaglück. Wir wurden zu Tierarzt gebracht – alle drei. Der Verdacht, dass noch ein Baby im Bauch stecken könnte bewahrheitete sich glücklicherweise nicht.  Weitere Untersuchungen ergaben, dass ich durch die beschwerliche Geburt eine sogenannte Nervenquetschung erlitten hatte. Meine Blase war gelähmt und auch mein Darm arbeitete kaum. Diese Zeit war nicht schön für mich, meine Blase musste ausmassiert werden, ich bekam Einläufe und gutes Futter, damit der Organismus wieder in Gang kam. Als ob das nicht schon genug weh tat, bekam ich dann einen Milchstau, weil das Stillen allzu sehr schmerzte. Meine beiden Babies, Pippi und Lotta wurden mit der Flasche aufgezogen. Aber wir waren zusammen und endlos scheinenden Tagen, ging es mir dann besser und wir waren eine glückliche kleine Familie.

Nach 3 Wochen zeigte sich leider, dass nicht nur ich von der Geburt Schaden davongetragen hatte, sondern auch meine beiden Mädels. Sie waren sogenannte Ataxiekatzerl, weil sie offenbar zu lange im Geburtskanal gesteckt waren und zu wenig Sauerstoff bekamen.

Aber - die Katzentanten gaben nicht auf, für Pippi und Lotta wurden liebevolle Plätze gesucht, bei Menschen denen ihre Behinderung nichts ausmachte. Auch wenn´s bei mir ein bisschen länger dauerte, weil ich ja doch gewissen Ansprüche stellte, einmal in meinem Leben wollte ich auch mal an mich selbst denken- ich find nach der Tortour hab ich mir das verdient -  fand ein liebevolles zuhause, wo ich ein glückliches unbeschwertes Katzenleben führen kann.

Was ich mir wünsche? Schaut bitte nicht weg, wenn Katzenbabys von unkastrierten Katzen als ungewollter Nachwuchs "entsorgt" werden. 

Was die Katzentanten nächstes Jahr sicher brauchen werden? Wenn ihr mich fragt, das Royal Canin Mother & Babycat Trockenfutter.

 

7. Türchen - unsere kleine Frosty

Eines morgens in der  Praxis unserer Tierärztin: es kommt ein Herr mit einer Kartonschachtel; drinnen  ein winziges Wesen, eiskalt und fast leblos.

Frosty wurde schonend aufgewärmt: Wärmelampe Thermophor, und warme Aufzuchtmilch. Kaum war das Zwergerl wieder warm,  zeigte sie einen enormen Lebenswillen, schrie wie am Spieß, krabbelte und strampelte und hatte HUNGER!

Das kleine Katzerl war max. 3 Tage alt und brauchte dringend eine Amme. Mama Karen zog am gleichen Tag mit drei 7 Tagen alten Babys auf eine unsere Pflegestelle -  das war Frostys Chance! Und so übersiedelte sie nach 3 Stunden Zwischenstopp beim Tierarzt zu ihrer Familie. Mama Karen, eine  wunderschöne,  schwarze Katze hatte 2 weiße und ein schwarzes Kitten – Frosty passte hervorragend dazu. Und wirklich – die Mama nahm den Winzling an und putzte sie sofort.  

Die kleine Frosty musste sich  natürlich gegen die größeren Geschwister behaupten. So entwickelte sie eine äußerst effektive Ellbogentaktik, und saugte immer an der vollsten Zitze.

Als Mama Karens Kitten selbstständiger wurden und sie auch mal zum Fressen und Ausrasten das Nest verließ, musste wir immer darauf achten, dass sie Frosty nicht irgendwo im Raum verlor. Hatte die kleine Frohnatur denn einmal an der Zitze angedockt, ließ sie nicht mehr los. Auch wenn Karen aufstand und ging, blieb Frosty hängen wie eine "Zecke" und ließ sich mittragen, bis ihr die Kraft ausging und sie "abfiel".

Nach wenigen Wochen merkte niemand mehr, dass  Frosty eigentlich die kleine Stiefschwester war – so sehr hatte sie an  Gewicht und Größe aufgeholt.  

Frosty ist für uns ein kleines Wunder, geboren unter schlechtesten Bedingungen, erlebte sie,  dank vieler  glücklicher Zufälle eine erfüllte Kindheit. Frosty hatte niemals Schnupfen oder gar eine Lungenentzündung - ihr helles Stimmchen hat ihr das Leben gerettet und das hat sie bis heute beibehalten.  

Was würde sich Frosty für andere Minis wohl wünschen? In erster Linie eine Amme, und in zweiter sicherlich Kittenfutter – denn davon hat sie eine Menge verdrückt.


6. Türchen - unser "Herzchen" Harry

Hallo, liebe Katzenfreunde – darf ich mich kurz vorstellen: 

ich bin Harry, liebevoll auch Bauchi genannt. Warum Bauchi? Na ja, weil ich nicht gerade der schlankeste Kater bin  - zurzeit bring´ ich 5,6 kg auf die Waage. 
Aber es gab andere Zeiten, da war ich klein, schwach und unterernährt. Meine  ganze Geschichte könnt Ihr nachlesen. Hier ich Euch einfach die kurze Version: meine Mutter war eine  Streunerkatze, noch recht jung und klein, hatte sie zu wenig Milch um uns vier zu ernähren.  Mehr tot als lebendig kamen wir auf unsere Pflegestelle. Meine Schwestern waren so schwach und sind  ersten Nacht tief und fest eingeschlafen.  Mein Bruder, Ron,  war ein hübsches rotes Katerchen und er wuchs und wuchs, und wurde größer und stärker als ich.  Ich hingegen war schon 10 Wochen alt, und sah aus  wie ein 5 Wochen altes Katzerl, so klein und zierlich. Der Grund  dafür war ein  angeborener Herzfehler.  

Seit Monaten bin ich nun bei meinen Pflegeeltern – mal geht es mir besser und dann wieder nicht so gut; manchmal kann ich spielen  und toben, und dann bin ich nur müde und schlaf den ganzen Tag.  Mama hat mir versprochen, dass ich bei ihr bleiben kann. Ich find´ das  schön – aber sie wird dann immer ganz traurig. Nach dem letzten Besuch beim Tierarzt hat meine Pflegemama  geweint, weil ihr der Tierarzt  gesagt hat,  ich habe eine geringe Lebenserwartung, so 1-2 Jahre.  Ich verstehe ja nicht was der Tierarzt damit gemeint hat. Aber ich wollte  meine Mama trösten und hab ihr die Tränen von der Wange geleckt. 

Es werden immer wieder kranke Katzen und Kitten bei den Katzentanten bleiben,  die außer viel Liebe auch Medikamente und zahlreiche Tierarztbesuche brauchen.  Darum bitte ich Euch, wenn noch der eine oder andere Euro von Eurem Weihnachtsgeld übrig geblieben ist, spendet ihn den Pflegemamas, damit sie auch nächstes Jahr noch vielen anderen kleinen Bauchis ein schönes Leben ermöglichen können. 



5. Türchen - unsere M & Ms

Hallo, liebe Katzenfreunde,

mein Name ist Melody – eine der M & Ms -  und ich möchte euch erzählen, wie wir unser Zuhause verloren, und mit viel Hilfe überlebt und tolle neue Plätze gefunden haben.

Unsere Mama gehörte einem komischen Kerl, der sich nicht sonderlich um sie scherte. Sie wurde nicht kastriert, nicht geimpft - gerade ab und zu mal gefüttert.

Von einem Tag auf den andern änderte sich dann unser Leben, unsere Mama kam nicht mehr nach Hause. Wir waren hungrig und sie fehlte uns. Irgendwer erzählte uns,  dass wir nun Waisen seien und unsere Mama nie wieder sehen würden -  ein Auto hatte sie erwischt und sie lag tot im Straßengraben.

Der komische Kerl meinte, wir wären anstrengend und er hätte keine Zeit und kein Geld sich um uns zu kümmern und wollte uns plötzlich nicht mehr. So kamen wir über eine liebe Tierfreundin, bei der nun auch 2 meine Geschwister wohnen dürfen,  zu den Katzentanten. Klitzklein waren wir, mit dicken Wurm-Kugelbäuchen, verklebten tränenden Äuglein, rinnenden Nasen und jeder Menge Untermieter – so zogen wir auf unsere Pflegestelle ein.

Alle paar Stunden bekamen wir Aufzuchtmilch aus dem Flascherl. Alle  Versuche uns Milch aus einer Schale schlabbern zu lassen oder uns Babyfutter aus einem Napf schlecken zu lassen,  scheiterten  kläglich. Stets saß einer meiner Brüder im Napf, meine Schwester tunkte alle 4 Pfoten ein und die Pflegemama meinte dann immer, wir seien 5 kleine "Schweinchen". Da ein paar von uns wunderschönes längeres Fell hatten, blieb uns die regelmäßige Katzenwäsche nicht erspart, hatten wir  doch nach jeder  Mahlzeit  mehr Futter im Fell kleben als in unseren Bäuchen. Wir hatten halt noch keine Esskultur, unsere Mama ist zu früh gestorben.   Aber wir bekamen  neue Mama – die  Glückskatze Mira  adoptierte uns und lernte uns alles, was Katzen  für ihr weiteres Leben  wissen müssen- das hat uns (und auch der Pfelgemama) sehr geholfen!

Nachdem wir sicherlich nicht die letzten Waisenkinder bei der Katzentant sein werden,  wünschen wir uns für  zukünftige "kleine Schweinderl" - Aufzuchtmilch und Babykatzenfutter, damit auch sie unbeschwert rumsauen und fressen lernen können, weil ja immer genug da ist.  


4. Türchen - TOBY 

Ein regnerisch, kalter Tag im April 2015 – ich irrte durch die Gassen und Gärten von Langenzersdorf, auf der Suche nach Futter und einem trockenen Platz. Endlich fand ich ihn – ein Garten, der ganz lieben Menschen gehörte und die mir Futter gaben. Leider gab es aber einen grantigen Hauskater, der mich absolut nicht leiden konnte und mich immer wieder aus seinem Garten vertrieb. 

Den Menschen tat ich leid und so suchten sie für mich, den kleinen verschnupften und ausgehungerten Kater, eine Bleibe. Die Katzentanten nahmen mich auf, pflegten mich gesund und suchten auch meine Besitzer. Doch niemand vermisste mich. Inzwischen bin ich pumperlgesund, kastriert, geimpft und freue mich meines Lebens. Man sagt,  ich sei der Clown auf der Pflegestelle. Na ja,  für einen kleinen Streichen bin ich schon haben.  Man sagt mir auch nach, ich sei ein Süßer – nur weil ich ab und zu das Plundergebäck von meinen Dosis koste.  Und man sagt mir nach ich sei verfressen – mag schon sein, aber ich weiß auch, was es heißt Hunger zu haben. Und so verdrücke ich halt 3 Schälchen, während die anderen noch mit dem ersten beschäftigt sind. Welche Wünsche ich habe? Futter – ganz viel Naßfutter ;-) 


3. Türchen - Night  

oder die unglaubliche Geschichte eines unkastrierten Katers 


Night sollte eigentlich auf eine andere Pflegestelle kommen. Als diese hörte, dass es sich um einen unkastrierten Kater handelte, machte sie einen Rückzieher. Und so kam Night zu uns. Im Arbeitszimmer untergebracht,  um ihn an Menschen zu gewöhnen, bekam ich ihn nie wirklich zu Gesicht. Ab und zu sah ich mal ein schwarzes Schwanzspitzerl unter einem Kasten verschwinden. 
Eines Morgens lag Night ganz ruhig in seinem Kuschelkörbchen –machte keine Anstalten davon zu laufen und sich zu verstecken. Doch was war das – da bewegte sich doch was unter ihm? 
Krabbelte da nicht ein kleines schwarzes Baby unter Night hervor. Night war auf einmal ganz lieb, ließ sich streicheln und schmiegte ihr Köpfchen in meine Hand.  Die süße, kleine Night war also eine trächtige Mama, die sich wohl nur aus Angst um ihr Baby versteckt hat. 
Und die schwarze Night  war auch eine ganz tolle Mama. Doch wie so oft fand Night jr. ein Plätzchen. Mama Night blieb und bleibt bei mir.  Nachdem ihr  Kitten ausgezogen war, wurde sie kastriert und legte wieder ihr altes Verhalten, weg von Menschen,  an den Tag. 
Seit drei Jahren lebt Night nun bei uns und wurde uns gegenüber auch zutraulich. Kommt Besuch huscht sie wieder unter einen Kasten.  Da  es schwierig ist für "unsichtbare" schwarze Katzen einen Platz zu finden, wird Night wohl bei uns bleiben. 
Die inzwischen stattliche Katze verdrückt am lieben Nassfutter von Mac´s und wünscht sich dieses auch vom Christkind. Da es noch mehr Langsitzer auf der Pflegestelle gibt, gerne auch 400g oder 800g Dosen. 


2. Türchen - drei kleine Schnupfenkitten 

Liebe Leute, wir sind die 3 Schnupfis.


An unsere früheste Kindheit können wir uns nicht mehr so gut erinnern, bis auf den einen Tag, wo eine nette Dame uns aus dem finsteren kalten Stall geholt hat.
Plötzlich war um uns alles, warm, trocken und wir hörten freundliche Stimmen. Wir hatten kuschelige Decken und bekamen gutes Futter vorgesetzt. Doch schmecken wollte es uns nicht so recht. Zu schwach und krank waren wir damals.
Am besten ging es noch unserer Schwester Ginger, sie war die Stärkste von uns dreien. Brüderchen George hatte ein entzündetes Auge und bekam so wie ich kaum Luft. Auch sehen konnte ich kaum was, meine Augen waren zugeschwollen. Ich konnte nur Licht und Schatten erkennen, mehr als zwinkern konnte ich nicht, es tat mir einfach zu weh.
Nachdem wir zur Frau Doktor gebracht wurden und diese schweren Katzenschnupfen feststellte, mussten wir grausliche Medikamente schlucken und unsere Äuglein wurden oft gewaschen und eingetropft. Das ganze war keine angenehme Prozedur aber nach wenigen Tagen merkte ich, wie ich wieder besser sehen konnte. Von da an ging es mit uns bergauf, tag für Tag wurden wir fitter und -  als wir wieder riechen konnten und durch die Nase Luft bekamen, schmeckte uns das Babykatzenfutter auch sehr gut.
Da wir ohne der Liebe und ohne dem guten Futter niemals so stramme Racker geworden wären und unser Schicksal leider kein Einzelfall ist, wünschen wir uns für andere ungewollte und ausgehungerte Kätzchen das - Animonda Babypate. Das schmeckt einfach gut und gibt Kraft und wenn wenn man zu schwach ist um selber essen zu können, kann die Pflegemama es mit einer Spritze aufziehen und ins Mäulchen geben, bis wir fit genug sind zum Selber-schlemmen.

 

1. Türchen - CLEOPATRA

 

Mutterseelenallein wanderte dieses hübsche, graue Katzenmädel in einem Garten in Hagenbrunn herum. Dort wurde es von einer Tierfreundin gerettet und aufgenommen.  Der Tierarzt schätzte das kleine Fellbündel auf ca. 2 bis 3 Wochen. 

Das kleine Wesen  und musste noch alle paar Stunden gefüttert werden  auch das meisterte unser Tierfreundin mit Erfolg.   Sie wollte aber nicht, dass die kleine Maus  alleine aufwachsen sollte und gab  das kleine Findelkind in unsere Obhut.

Mama Mercedes, die nach ihrem Notkaiserschnitt nur ein überlebendes Baby hatte, adoptierte die kleine Graue sofort. Nun hatte Cleopatra eine neue Mama und ein Geschwisterl.

Zu ihrem Namen kam Cleopatra, weil sie zu Beginn in ihrem Schüsserl mit Aufzuchtmilch immer ein Vollbad nahm.  Adoptivmama Mercedes kümmerte sich rührend um das kleine Wesen und putzte es nach jedem Bad hingebungsvoll. Mercedes  hatte kaum  Milch, weshalb sowohl ihr leibliches Kitten Bugatti,  als auch Cleo mit der Flasche großgezogen werden mussten.

Schlaflose Nächte und -wer weiß schon wie viele- Packungen Aufzuchtsmilch später, ist aus dem armen Findelkind ein aufgewecktes freches Katzenkind geworden, das zusammen mit ihrer „Schwester“  auf einen Fixplatz übersiedeln wird.

     

Cleopatra wünscht sich  für zukünftige Findelkinder Aufzuchtsmilch - von Royal Canin, die schmeckt am Besten und macht am wenigsten Bauchweh.