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HAPPY End für SIMBA

Ein sonniger Montagabend, das Telefon läutet. Eine aufgeregte Frauenstimme berichtet, dass sie soeben einen alten Kater von der Straße „geklaubt“ hatte. Sie musste mehrere Fahrzeuge anhalten, da das Tier unkoordiniert über die Fahrbahn wankte und sonst sicherlich von einem Auto erfasst worden wäre.

 Da niemand den Kater kannte und er so erbärmlich aussah, wurde er kurzerhand zum  Tierarzt gebracht und dort erstversorgt. Und dann landete er auf  einer unsere Pflegestellen – sehr viel Abenteuer an einen Tag für einen sehr alten Kater!

 Das Fell des Oldies war  total verfilzt, seine Krallen lang, er war hgr. dehydriert und sehr ausgehungert. Der Tierarzt stellte zudem erhöhte Nierenwerte fest. Wegen seines „furchtbaren“ Aussehens,  aber auch weil er wahnsinnig wehrhaft für sein Alter war, wenn er was nicht wollte, bekam er  Spitznamen „Ivan der Schreckliche“  

Aber Ivan war auch furchtbar verschmust, schwerhörig, beinahe blind und litt unter altersbedingten Arthrosen. Dennoch war er absolut stubenrein und wenn er sich in der fremden Umgebung zu Beginn nicht auskannte, maunzte und jammerte er so lange, bis man ihn aufs Kisterl oder zur Futterschüssel setzte. Ein alter Herr mit Charakter!!!

 Wir stellten seine Fundmeldung ins Internet, informierten Tierärzte und das zuständige Tierheim, hängten Flyer auf. Alle drückten dem alten Herren fest die Daumen. Es meldeten sich sogar Leute die seit Jahren ihren schwarzen Kater vermissten und die Hoffnung ihn zu finden niemals aufgaben, doch leider war es nie der richtige Kater.

 Die Tage vergingen für Ivan mit dem Ablauf – schlafen – fressen- schlafen- trinken- schlafen – Kisterl- und noch mehr schlafen. 6 Tage später kam dann der erlösende Anruf, die Besitzerin hatte unseren Aushang gesehen!

Wenige Häuser vom Fundort  entfernt  war der alte Herr- der übrigens SIMBA gerufen wird -zuhause.  Die Besitzerin dachte schon er habe sich zurück gezogen, weil sein Ende nahe war.  Simba hatte es geschafft durch einen Schlupfwinkel im Gartentor hinaus in die weite Welt zu gelangen. Nicht gerade die beste Idee für einen Kater, der über 20 Jahre auf dem Buckel hat, kaum mehr sieht und hört, schwer herz- und nierenkrank ist, bei 30Grad einen Ausflug zu starten.

 Jetzt ist Simba wieder zuhause, die Besitzerin war zu Tränen gerührt, der Kater wurde merklich aufgeregt, als er mitbekam, dass er wieder daheim war. Sein erster Weg war  zur Futterschüssel, dann schleckte er das Wasser aus „seinem“ Lieblingsblumentopf, scharrte in „seinem“ Klo- Blumenbeet, bis er sich in der Sonne niederließ und es genoß wieder zuhause zu sein.

 Die Besitzern versprach, den Garten ausbruchsicherer zu machen, denn in seinem  Alter muss Simba  nun wirklich keine Ausflüge mehr in die große Weite Welt  unternehmen.

 Wir wünschen Simba einen ruhigen und gemütlichen Lebensabend. Ein Abenteuer dieser Art  reicht auf seine alten Tage!