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Die kleine FROSTY

Eines Morgens kam in die Praxis unserer Tierärztin ein Herr mit einer Kartonschachtel in der Hand- ihr erster Gedanke war: ein verletztes Vogerl!

 Als sie den Deckel öffnete entdeckte sie darin ein winziges Wesen, eiskalt und fast leblos. Der Herr berichtete, dass er bereits seit 1 Tag Babykatzengeschrei gehört hatte, als er das Kleine dann fand, lag es neben seinem toten Geschwisterl. Er wusste nicht was er tun sollte und brachte es in die Ordination.

 Dort wurde die kleine "Frosty" - wie wir sie nannten, schonend aufgewärmt: Wärmelampe Thermophor, warme Aufzuchtmilch bestimmt die Vormittagsordination. Sobald Frosty wieder warm war, zeigte sie einen enormen Lebenswillen, schrie wie am Spieß, krabbelte und strampelte und hatte HUNGER! Das kleine Katzerl war maximal  3 Tage  alt, die vertrocknete Nabelschnur hing noch daran, ihre Chancen standen schlecht, zu groß war die Gefahr sich verkühlt zu haben.

 Der rettende Anruf kam von unserer lieben Ruth, sie hatte am selben Tag eine Kätzin aufgenommen, mit 3 Babys, ca. 7Tage alt - das war Frostys Chance! Wir hofften, dass Mutterkatze Karen die Kleine adoptieren würde.

 Nachdem in der Tierarztordniation alle die kleine Frosty liebgewonnen hatten, übersiedelte die kleine Weltreisende nach nicht mal 3 Stunden Zwischenstopp beim Tierarzt zu ihrer Familie.

Mama Karen hatte selbst 2 weiße und 1 schwarzes Baby, da passte die kleine schwarze Frosty hervorragend dazu, alle Babies zusammengesetzt, alle mit Milch beträufelt - alle von Mama abgeschleckt - die Familie war perfekt.

 Frosty musste sich natürlich gegen die größeren Geschwister behaupten, was sicherlich nicht immer einfach für sie war. Dennoch entwickelte sie eine äußerst effektive Ellbogentaktik, und saugte immer an der vollsten Zitze- man musste nicht mal mehr zu füttern.

Als Mama Karens eigene Jungen selbstständiger wurden und sie auch mal zum Fressen und Ausrasten das Nest verließ, musste wir immer darauf achten, dass sie Frosty nicht irgendwo im Raum verlor. 

Hatte die kleine Frohnatur denn einmal an der Zitze angedockt, ließ sie nicht mehr los. Auch wenn Karen aufstand und ging, blieb Frosty hängen wie eine "Zecke" und ließ sich mittragen, bis ihr die Kraft ausging und sie "abfiel“.

Nach 4Wochen fiel niemandem mehr auf, das Frosty eigentlich die kleine Stiefschwester war, sie hatte Gewicht und Größe voll aufgeholt. Sie wurde als sie alt genug war von einer leiben Familie und passendem Spielgefährten vermittelt!

 Frosty ist für uns ein kleines Wunder, geboren unter schlechtesten Bedingungen, ergaben die glücklichen Zufälle eine erfüllte Kindheit. Frosty hatte niemals einen Schnupfen oder eine Lungenentzündung, ihr helles Stimmchen hat ihr das Leben gerettet und das hat sie bis heute beibehalten.