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Was tun, wenn KATZE "verloren" geht?  

-Absuchen der Umgebung zu unterschiedlichen Zeiten, am besten Abends oder Nachts, wenn die Umgebung ruhiger ist, Namen rufen und z.B. mit dem Futterschüsserl klappern...zwischendurch aber nicht vergessen in die Umgebung hineinzuhören, viele Katzen „antworten“ wenn der Besitzer ruft

 -Verständigung der Nachbarn, mit der Bitte auch in Keller, Garagen, Gartenhäusern etc. nachzusehen

(Es reicht oft nicht aus, wenn man nur die Türe öffnet und hineinsieht, in den meisten Fällen ist das Tier verängstigt, versteckt sich in einer dunkler Ecke und ist mucksmäuschenstill...darum bitte: genau nachschauen!)

 -Aushängen von Flyern mit einem aktuellen Foto und Beschreibung des Tieres in der Umgebung und Stellen öffentlichen Interesses (Post, Bank, Supermarkt etc.)

 -Verständigung von Tierärzten, Tierheimen und privaten Tierschutzstellen, Polizeidienststelle in IHRER Umgebung mit Beschreibung des Tieres, Chipnummer und idealerweise einem Flyer mit Foto zum Aushängen

 -in WIEN: Verständigung der MA60 (Tel- 01 4000-806001 4000-8060)

- im nördichen NÖ: Dechanthof (www.tierheim-dechanthof.at

 -Mundpropaganda und Verbreitung der Informationen übers Internet

 auch hierzu eine Anekdote:

Uns wurde von einer jungen Tigerkätzin erzählt, die seit 3 Wochen verschwunden ist, die Besitzer waren schon recht verzweifelt, haben Flyer ausgehängt, doch keiner schien die Katze gesehen zu haben. Durch Zufall sahen wir im Internet über ein Soziales Netzwerk das Foto einer Katze, die vor wenigen Tagen im selben Ort gefunden wurde. Die Finderin versuchte übers Internet ihren Fund publik zu machen. Nachdem klar war, dass zwischen Wohnort und Fundort nur 2 Quergassen lagen und die Kätzin auf die Besitzerbeschreibung gepasst hat, wurden Daten ausgetauscht und keine halbe Stunde später, war die Mieze wieder in ihrem Heim, wo schon ihr Brüderchen auf sie wartete.

HAPPY END...die Besitzer werden die Kätzin übrigens im Rahmen der Kastration CHIPPEN lassen, damit sie nicht als eine von vielen Tigerkatzen untergeht und ihre Identität zukünftig einwandfrei feststellbar ist!!

 Wegen genau solchen Geschichten ist es wichtig auf JEDE ERDENKLICHE WEISE zu suchen. Ältere Leute beispielsweise werden eher Flugblätter beim Supermarkt durchlesen als das Internet zu durchforsten.

 KATZE gefunden, was tun? 

Zuallererst gilt es zu unterscheiden, ob es sich bei „gefundenem“ Tier um einen Freigänger auf Streifzug handelt oder um eine hilfsbedürftige, ausgesetzte oder verirrte KATZE.

 Nicht jede Mieze, die man mauzend am Spazierweg  antrifft und die um Aufmerksamkeit oder Futter bettelt, ist ein ausgehungertes hilfsbedürftiges Tier. Oftmals bedienen sich Freigänger dieser Taktik, um zwischendurch eine Leckerei oder Streicheleinheit zu erhaschen.

Aufschluss darüber kann der Ernährungs- und Pflegezustand geben, auch Anrainer kennen oft ihre „Pappenheimer“ und wissen, ob die Katze in der Umgebung beheimatet ist bzw. wem sie gehört.

 Zugelaufene Tiere, die plötzlich um Einlass ins Haus betteln sind auch keine Seltenheit.

 Auch hier bitte Vorsicht: ist das Tier ausgehungert und heimatlos oder bettelt eine Nachbarskatze um Einlass um eine Zusatzmahlzeit abzustauben (weils woanders einfach besser schmeckt :-) Allzuleicht gewöhnen sich die Tiere ans Anfüttern und wissen genau, wann wer wo welches Futter anzubieten hat.

 Verletzte, desorientierte, geschwächte oder Jungtiere sollten natürlich geborgen und zum Tierarzt gebracht werden.

 Wer solch ein zugelaufenes oder gefundenes Tier beherbergt muss sich immer im Hinterkopf bewahren, dass es vielleicht bereits irgendwo schmerzlich vom Besitzer vermisst wird.

Deshalb raten wir zu folgender Vorgehensweise:

 -Vorstellung des Fundtieres beim Tierarzt- Kontrolle auf implantierten Microchip, Feststellen des Geschlechts, Alters und Gesundheitszustandes 

 - Fundtiermeldung beim zuständigen Tierheim (für nördliche Nö -   Dechanthof) ist verpflichtend (in Wien MA 60)

 - Flyer mit Foto am Fundort und in der näheren Umgebung, befragen der Anrainer

 - Meldung an die örtliche Polizeidienststelle

 - Informieren der ansässigen Tierärzte

 - Verbreitung der Fundtiermeldung übers Internet

 - Announce in der Lokalzeitung

 Es gilt für Fundtiere eine 30tägige Behaltefrist (Tierschutzgesetz:  Tierhaltung, Abschnitt 2, §30 ), damit der Besitzer die Chance hat, sich zu melden. In dieser Zeit darf das Tier nicht weitergegeben, vermittelt, verkauft etc., sondern nur vorübergehend in Pflege genommen werden.

Wenn sich ein Besitzer meldet (der nachweisen kann, dass es sich tatsächlich um sein Tier handelt), so hat dieser Anspruch auf das Tier (etwaig angefallene Tierarztkosten sollten vom Besitzer erstattet werden). Sollte sich kein Besitzer melden, so darf das Tier behalten oder an einen geeigneten Platz weitervermittelt werden.

Auch hierzu eine Geschichte mit Happy End!   Simba ein alter Herr auf Wanderschaft.