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Ablauf eines Kastrationsprojekts


Um  weitere unkontrollierte Vermehrung und somit weiteres Tierleid zu verhindern  gibt es nur eine Möglichkeit:  die Tiere zu kastrieren. Mit Hilfe einer Wildtierkamera kann die  Größe der Streunerkolonie ermittelt werden.

Katzen sind Gewohnheitstiere und kommen pünktlich  auf ihre Futterstelle, wenn sie regelmäßig gefüttert werden. Gefangen wird mit Lebendfallen, die es in verschiedensten Ausführungen gibt.

Angewendet wird das Konzept des Trap, Neuter and Return (TNR), also das Einfangen, Kastrieren und Freilassen der verwilderten Hauskatzen. TNR, hat sich  seit den 1970er Jahren als ethisch unumstrittene Methode der tierschutzkonformen Bestandsregulierung herrenloser Hauskatzen etabliert. Die Tötung überzähliger Katzen bzw. unerwünschter Welpen ist  aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten und aus ethischer Sicht unvertretbar. Es ist eine reine  „Symptombekämpfung“ und leistet  keinen nachhaltigen Beitrag zur Lösung des Bestandsproblems.

Alle kastrierten Katzen werden mit einem Ear Tipping. versehen. Das ist die  am weitesten verbreitete Methode, die darin besteht, dass der Katze unmittelbar vor oder nach der Kastration, jedenfalls aber noch in Vollnarkose, ein kleines Stück von der linken  Ohrspitze mit einer sterilen Schere abgetrennt wird.  Dadurch entsteht ein gerader Schnitt, der nicht mit den Folgen von Kampfverletzungen verwechselt. Diese Art der Markierung ist aus der Ferne gut  erkennbar. 

 

Da Katzen in frei lebenden Kolonien kaum zu unterscheiden sind und auch immer wieder neue Tiere zuwandern, ist es erforderlich, bereits aus größerer Distanz (und mitunter unter Verwendung eines Fernrohrs) kastrierte von unkastrierten Individuen zu unterscheiden, um den bereits operierten Tieren das wiederholte Einfangen und Handling zu ersparen. Das Kappen einer Ohrspitze ist die einzige Methode, die es ermöglicht, kastrierte Tiere bereits aus der Ferne zu erkennen.

Im Zuge ihres ersten und meist auch letzten Tierarztbesuch werden die Streunerkatzen von Endo- und Ektoparsiten befreit  und erhalten erstmals in ihrem Leben medizinische Versorgung.