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Langenzersdorf 

Seit Anfang Juni 2014 betreuen wir das Kastrationsprojekt  in Langenzersdorf. 

Im Bereich des Kleingartenvereins Scheibenmais lebt eine Gruppe herrenloser, unkastrierter Katzen. Aufmerksam auf diese Streunerkolonie wurden wir,    als zwei  halbverhungerte und dehydrierte, ca. 7 Wochen alte Katzenkinder von einer Anrainerin ins Bürgerservicebüro gebracht wurden.  Die Mitarbeiterin informierte uns und  die beiden kamen zu uns auf Pflege.    Wenige Tage später wurde ein drittes Katzenkind abgegeben. Alle drei sind inzwischen  gesund, wohl auf und auf gute Plätze vermittelt.Ihre Mutter war dann die erste Katze, die kastriert werden konnte.  

Damals schätzten wir noch, dass die Streunerkolonie im Scheibenmais aus ungefähr 20 Katern, 40 Kätzinnen und 20 Kitten besteht. Im Zuge des Projekts stellte sich heraus, dass die Größe der Streunerkolonie, vor allem die Anzahl der Kitten,  unterschätzt wurde.

 Allein im Jahr 2014 wurden 22 Kätzinnen und 24 Kater kastriert, 50 Kitten und Jungtiere wurden eingefangen. Die Kitten wurden an gute Plätze vermittelt, Jungtiere die sich nicht mehr an Menschen gewöhnen konnten, wurden kastriert und ihrem angestammten Lebensraum wieder freigelassen.

 Im Jahr 2015 setzen wir diese Arbeit fort. Es zeigte sich wie wichtig auch die medizinsche Nachsorge der wildlebenden Tiere ist. Durch intensive Beobachtung mittels Wildkamera und zu den Fütterungszeiten, ist es möglich, einen Überblick über den Gesundheitszustand der Tiere zu erhalten.

Auch bereits kastrierte Tiere brauchen tierärztliche Versorgung, wozu die Tiere allerdings nochmals mittels Lebendfalle gefangen werden müssen. Hier ein paar Beispiele für Streuner, die ohne medizinische Hilfe keine Überlebenschancen im Freien gehabt hätten.

Besonders Kitten, als schwächste Mitglieder einer Streunerkolonie, haben ohne menschliche Hilfe und medizinische Versorgung oft keine Überlebenschance. Viele sterben in den ersten Lebenswochen, ohne dass je einer von ihrer Existenz erfährt.

 Das beste Beispiel dafür ist Frodo: Er war der einzige Überlebende aus dem Wurf, seine Geschwister wurden leider zu spät gefunden und verstarben im Alter von wenigen Wochen.