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10 goldenen Regeln für neue KATZEN Besitzer  

KATZEN ...

 ...sind Häppchenfresser, darum wäre es gut, zumindest Trockenfutter den Tag über frei zugänglich aufzustellen. Es kommt nicht darauf an, ob die Katze Trocken oder Nassfutter bevorzugt, sondern dass sie hochwertiges Futter bekommt. In der Natur sind Katzen reine Fleischfresser, darum ist ein hoher Anteil hochwertiger Proteine in der Nahrung erstrebenswert. Es darf auch selbstgekocht werden. (Hühnerfleisch mit Reis ist die ideale Schonkost gegen Durchfall/ Erbrechen). Viele Katzen sind laktoseintolerant, darum bitte keine Milch (max. Katzenmilch, als Leckerli zwischendurch) füttern! Befinden sich mehrere Katzen im Haushalt, sollte darauf geachtet werden, dass jede Katze eine eigene Schüssel zur Verfügung hat.

 ...sind "trinkfaul",  Wasserstellen sind umso spannender, je kreativer und schwerer sie zu erreichen sind, Zimmerbrunnen, Dekoschüsseln mit Steinen, Blumenuntersetzer, sind ideale Trinkgefäße. Wassernäpfe neben Futterschüsseln, interessieren die meisten sehr wenig.

 ...nutzen auch die kleinsten Räume aus, Versteckmöglichkeiten wie Körbchen oder Kartons entpuppen sich oft als idealer Spiel- und Ruhe Platz, wenn man diese stapelt oder  haben sie außerdem gleich einen Aussichtsturm, den Katzen haben gern den Überblick.

 ...lieben es sich zu strecken und ihre Krallen zu schärfen, Kratzbaum, Kratzbrett (platzsparender) oder Naturholz sind gut geeignet, sie sollte in einer Höhe angebracht sein, dass sie die Katze wirklich auch mal durchstrecken kann.

 ...sind kleine Jäger, selbst aus Taschentüchern lassen sich kleine "Beutetiere" basteln. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Spielzeug keine Glitzer- und Kleinteile enthält, die die Katze verschlucken kann, generell ist das Spielen mit Haargummis, Wollfäden etc. sehr gefährlich... wenn man die Katze nicht genug beschäftigt oder sie keinen zweiten Spielgefährten zum Toben hat, kann es passieren, dass Füße des Besitzers als jagbare bewegliche Beute angesehen werden, ebenso sollte man nicht zu viel direkt mit den Händen spielen, da gleiches passieren kann.

 ...sind sehr reinliche Tiere, sie lernen sehr schnell die Katzentoilette zu benutzen, aus diesem Grund sollte diese an einem ruhigen Ort, stets sauber und mit genügend Streu ( ca. 5 -7cm) aufgestellt werden. Katzentoiletten mit Deckel sind zwar optisch ansprechend, nicht alle Katzen nehmen diese gerne an, weil sie auch in der Natur beim "Geschäftverrichten" oft erhöhte Stellen aufsuchen um den Überblick bewahren zu können. Die generelle Regel ist Anzahl der Katzen im Haushalt plus eine extra Toilette. Wenn sich Katzen sehr gut verstehen, reicht oft auch eine Toilette aus. Sollte ein Tier jedoch unsauber werden, sollte man an Krankheit oder psych. Probleme denken, die sie damit zum Ausdruck bringen wollen.

 ...die keinen Freigang haben, jagen dennoch gerne Fliegen, Fusseln, herumliegende "Socken" etc. Sie erziehen daher zur Ordnung. Um einem Absturz vorzubeugen sollten Katzengitter an Fenstern angebracht werden. Vorbeifliegende Vögel wollen nämlich gejagt werden und da verschätzen sich Katzen manchmal und können abstürzen. Auch gekippte Fenster sind schon so mancher Katze zum Verhängnis geworden, sie wollen hinausklettern ,rutschen dann in den engen Spalt und verkeilen sich dort. Deshalb, bitte Katze aus dem Raum oder Kippfensterschutz anbringen!

 ...die in der Wohnung leben und keinen Freigang haben, sollten trotzdem zumindest Katzenschnupfen /Seuche (RCP) geimpft werden. Diese Krankheit wird von mehreren Bakterien und Viren verursacht und kann auch mit der Kleidung oder den Schuhe eingeschleppt werden,

...Katzen mit Freigang können zusätzlich vor Leukose und ev. FIP geschützt werden, dafür ist jedoch zuvor eine Blutabnahme erforderlich, um abzuklären ob die Tiere nicht bereits Kontakt mit dem Erreger hatten. Eine regelmäßige Entwurmung dient nicht nur der Gesundheit der Katze sondern auch der Hygiene. Würmer können auf Menschen übertragbar sein. Deshalb sollte die junge Katze mehrmals hintereinander und auch im Laufe ihres weiteren Lebens regelmäßig entwurmt werden (bitte befragen Sie ihren Tierarzt). Auch Flohbefall kann bei Katzen vorkommen, durch beispielsweise Hundebesuch, Kontakt zu anderen Katzen in Garten, Igelbesuch oder über die Kleidung. Natürlich tritt dieser häufiger bei Freigängern auf. Wichtig ist, Wurm und Flohprophylaxe in Kombination zu verwenden. Da durch Flohbefall wieder Bandwürmer übertragen werden können. Weiters sollten alle Tiere eines Haushalts gleichzeitig behandelt werden um eine Übertragung auszuschließen. 

... auch wenn es, anders als bei Hunden, in Österreich keine offizielle Chippflicht für Katzen gibt, macht die Implantation eines Transponderchips mit individueller Nummer durchaus Sinn. Wenn diese Nummer bei einer Heimtierdatenbank (Tasso, Animaldata, Petcard...) registriert wird, kann das Tier unmissverständlich dem Besitzer zugeordnet werden. Dies ist nicht nur bei Freigängern sinnvoll (einsperren im Keller/ Gartenhaus, einsteigen in fremde Fahrzeuge), sondern durchaus auch für Wohnungskatzen. Diese verstecken sich in fremder Umgebung häufig in dunklen Ecken/ Stiegenhäusern, Begehren Einlass in fremde Wohnungen oder suchen Zuflucht bei Menschen.  Aus Erfahrung haben alle Fundtiere mit Chip wieder zu ihren Besitzern gefunden, die nicht gechippten Artgenossen kehren oftmals nie wieder heim. Viele Katzen werden vermisst, viele andere gefunden, doch selten passen Fund- und vermisste Tiere zusammen.

 ...die nicht zu Zucht verwendet werden müssen kastriert werden. Dies ist sogar gesetzlich geregelt. Eine Kastration ist bei Katzen, mit denen man nicht züchten möchte jedoch ohnehin unumgänglich. Pubertierender Kater entwickeln einen unglaublichen Freiheitsdrang und können auch in der Wohnung/ im Haus markieren. Selbst wenn sie dies nicht tun, entwickelt ihr Harn einen sehr starken Eigengeruch, der zumindest in der Katzentoilette bemerkbar ist. Kätzinnen zeigen ihre Geschlechtsreife durch ihre "Rolligkeit". Auch sie möchte gerne hinaus ins Freie und versucht durch lautes Rufen einen Kater anzulocken, durch ihre Hormone gesteuert ist sie dann entweder sehr liebesbedürftig oder sehr grantig/ "zickig". Wenn Kätzinnen nicht gedeckt werden, können sie alle paar Woche rollig werden, wenn dies über einen langen Zeitraum geschieht, kann sich eine sog. "Dauerrolligkeit" entwickeln, bei der die Hormone generell aus dem Ruder laufen.

Aus all diesen Gründen ist eine Kastration für Kater und Kätzinnen nötig- vor allem dem Tier zuliebe.